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Anne van den Haak . Heilpraktikerin


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Bärlauchporträt

AKTUELL-Inspiration JahreszeitPosted by Anne van den Haak Sat, March 25, 2017 08:03:21



Bärlauch - ein Pflanzenporträt

Wenn im Frühjahr die ersten Sonnenstrahlen die Erde wieder erwärmen, spriesst alles Grüne aus dem Boden. Ein täglicher Spaziergang läßt uns jeden Tag neues Wachstum entdecken, in rasantem Tempo gleicht in dieser Jahreszeit keinen Tag dem Anderen.

Der Bärlauch gehört zu den mächtigsten Frühlingsboten. Schon Ende Februar/ Anfang März sprießen die ersten jungen Blätter aus dem Boden. Sie können ganze Waldflächen bedecken. Wenn man die frischen Blätter pflückt, merkt man sofort den scharfen Geruch nach Knoblauch. Gerade dieser Geruch macht den Bärlauch unverwechselbar.

Durch den knoblauchähnlicher Geruch und Geschmack können die jungen Blätter hervorragend in die Küche eingesetzt werden, sei es in Form von Kräuterquark, feingeschippelt im Salat oder als einfacher Brotaufschnitt, als Pesto zubereitet im Glas ganzjährig haltbar oder als Bestandteil einer Pastasauce. Den kulinarischen Einsatzmöglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt.

Aber auch als Heilpflanze hat der Bärlauch ein großes Wirkungsspektrum. Er wirkt stärkend auf den Stoffwechsel und die Verdauung und nicht umsonst erscheinen die Blätter so früh: sie können Frühjahrsmüdigkeit vertreiben und den Körper von Winterschlacken befreien. Ihren Namen verdankt die Pflanze den Bären. Sie bringt ihnen nach einem langen Winterschlaf neue „Bären-„kräfte! Bärlauch ist besonders reich an Vit.C, Eisen und ätherischen Ölen. Er wikt appetitanregend und stimulierend auf die Verdauungsäfte durch Senfölglykoside. Bärlauch ist ein großer Blutreiniger und er kann die Blutgefäße vor Arteriosklerose schützen.

Bärlauch eigenet sich am besten als frische Pflanze. Verwendet werden die Blätter. Auch die Knospen kann man z.B. als Kapern einlegen oder im frischen Salat verwenden. Zu beachten ist allerdings, dass auch bei großen Beständen etwas Zurückhaltung geboten ist. Man sollte von einer Blattrosette 2/3 stehen lassen.

Außerdem sollte man den Bärlauch nicht verwechseln mit Maiglöckchen, Herbstzeitlose oder Aronstab. Erkundigen Sie sich über die Unterscheidungsmerkmale. Der Knoblauchgeruch ist hierbei entscheidend.

Bei chronischen Krankheiten wie Arteriosklerose und Bluthochdruck kann man selber eine Tinktur herstellen oder diese fertig im Handel kaufen. Die Tinktur kann im Rahmen einer Ausleitungstherapie eingesetzt werden, denn sie regt vor allem die Ausscheidung über die Nieren an.