Aktuell & Thema.Blog

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Anne van den Haak . Heilpraktikerin


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Huflattich

AKTUELL-Inspiration JahreszeitPosted by Anne van den Haak Sat, March 31, 2018 13:32:14


Huflattich - Der gelbe Frühlingsbote


Man muss schon genau hinschauen um im frühen Frühjahr zwischen den braunen Laubblättern vom vergangenen Jahr die kleine gelbe Sonnenblüte zu entdecken.
Für mich gehören Huflattich und Weidenkätzchen zusammen. Wenn sie sich zeigen, weiss man dass der Winter an Stärke verliert und nun bald ein neues Frühjahr kommt. Viele Menschen werden gerade jetzt krank, der lange Winter und die Dunkelheit haben viel Kraft gekostet. Somit finden wir nun in der Natur die Pflanzen die uns neue Kraft geben können. Huflattich ist ein uraltes Mittel in der Volksmedizin und wurde vor allem bei Husten und Bronchitis eingesetzt. Er gehört, nebst Schlüsselblume, Lungenkraut, Thymian, Efeu und Spitzwegerich zu den wichtigen Lungenheilpflanzen.
Huflattich enthält unter anderem Flavonoide, bis zu 10% Schleimstoffe, 5% Gerbstoffe, Bitterstoffe, Inulin und Vitamin C sowie 0,015% Pyrrolizidinalkaloide. Da Letztere in Verdacht stehen, leberschädigend zu wirken, wird empfohlen den Tee nicht über längere Zeit zu trinken und schwangere oder stillende Frauen wird vom Verzehr abgeraten.
Ansonsten ist es wie bei allen Kraütern und Heilpflanzen: richtig dosiert und eingenommen können sie ihre Kraft entwickeln aber sie sind nicht dazu gedacht über einen längeren Zeitraum angewendet zu werden. Wie es so schön heisst: Erst die Dosis macht das Gift... Diese Teekur sollte also keinesfalls länger als 4 Wochen durchgeführt werden.
Ich empfehle bei Husten und Bronchitis einen Teelöffel Spitzwegerichsirup in einer Tasse Huflattichtee. In Mai erscheinen übrigens nach der Blüte die ersten Blätter und auch diese können geerntet und getrocknet werden um im Hustentee für den nächsten Winter ihre Heilkraft zu entfalten.



Sonderseminar Homöopathie

AKTUELL-TerminePosted by Anne van den Haak Sun, October 29, 2017 10:22:31
Sonderseminar Homöopathie - Spinnen und Insekten


11-12 November 2017 (Samstag 10-18h und Sonntag 9-17h)

in der Karl-Heine-Straße 27

04229 Leipzig

Dozentin: HP Ulrike Müller, Samuell-Hahnemann-Schule Berlin

Anmeldung bei: "Die Heilpraktikerschule Ihrer Wahl"
elvira.kunsch@t-online.de


Homöopathieausbildung

AKTUELL-TerminePosted by Anne van den Haak Sat, October 28, 2017 14:06:08
Es ist bald wieder soweit!

Start der neuen zweijährigen Homöopathieausbildung ab Mai 2018.

Un dich freue mich als Dozentin dabei zu sein!

Wann?

Die Ausbildung umfasst 24 Wochenendseminare über einen Zeitraum von zwei Jahren mit jeweils 16 Unterrichtsstunden pro Wochenende. Startwochenende 5. und 6. Mai 2018

Wo?

JONATHAN-Heilkundezentrum Karl-Heine-Straße 27 04229Leipzig. Seit 1997 werden im Jonathan-Heilkundezentrum HomöopathInnen ausgebildet. In den letzten Jahren hat sich die Homöopathie wesentlich weiter entwickelt. Von der Grundlage Hahnemanns ausgehend haben sich Richtungen herausgebildet, die das enge Korsett der klassischen Homöopathie geöffnet haben.

Wie?

In der Ausbildung geht es vor allem um die genaue Kenntnis des "Organon" und Arzneimittelbildern der Materia medica, Hierarchisierung und Repertorisation von Symptomen, akute und chronische Verschreibungen nach den Lehren Hahnemanns. Darüberhinaus erarbeiten wir ein psychologisches Verständnis der Arzneimittelbilder, versuchen die Individualität der Patienten zu erspüren und analysieren unsere eigene Herangehensweise als Therapeut. Die Heilung sowie die Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung stehen im Vordergrund des therapeutischen Geschehens. So werden z.B. das direkte familiäre und berufliche Umfeld, aber auch das kollektive Unbewusste, welches sich in Träumen und Phantasien äußert, in den therapeutischen Prozess mit einbezogen. Arzneimittelprüfungen, Live-Anamnesen, Akutbehandlungen, Kleingruppenarbeit sowie die Behandlung chronischer Krankeiten komplettieren die Ausbildung.

Für wen?

Heilpraktiker- und Heilpraktiker-Anwärter, Ärzte, Apotheker, medizinisches und psychologisches Fachpersonal sowie Laien mit ausreichenden medizinischen Grundkenntnissen.

Wer?

Das Dozententeam besteht aus HomöopathInnen mit langjähriger Praxiserfahrung.
U.A. Elvira Kunsch, Ulrike Müller, Volkmar Hammermüller und Anne van den Haak.

Kosten?
Kursgebühren je Wochenendkurs: 175,00 Euro; Unterrichtsskripten inklusive Ermäßigung auf Anfrage

Es gibt außerdem die Möglichkeit im laufenden Kurs zu hospitieren!

Kontakt: www.jonathan-heilkundezentrum-leipzig.de
www.heilpraktikerschule-leipzig-halle.de
elvira.kunsch@online.de
T.0341-9607100
praxis@heilpraktikerleipzig.de
T.0341-5652203

Bärlauchporträt

AKTUELL-Inspiration JahreszeitPosted by Anne van den Haak Sat, March 25, 2017 08:03:21



Bärlauch - ein Pflanzenporträt

Wenn im Frühjahr die ersten Sonnenstrahlen die Erde wieder erwärmen, spriesst alles Grüne aus dem Boden. Ein täglicher Spaziergang läßt uns jeden Tag neues Wachstum entdecken, in rasantem Tempo gleicht in dieser Jahreszeit keinen Tag dem Anderen.

Der Bärlauch gehört zu den mächtigsten Frühlingsboten. Schon Ende Februar/ Anfang März sprießen die ersten jungen Blätter aus dem Boden. Sie können ganze Waldflächen bedecken. Wenn man die frischen Blätter pflückt, merkt man sofort den scharfen Geruch nach Knoblauch. Gerade dieser Geruch macht den Bärlauch unverwechselbar.

Durch den knoblauchähnlicher Geruch und Geschmack können die jungen Blätter hervorragend in die Küche eingesetzt werden, sei es in Form von Kräuterquark, feingeschippelt im Salat oder als einfacher Brotaufschnitt, als Pesto zubereitet im Glas ganzjährig haltbar oder als Bestandteil einer Pastasauce. Den kulinarischen Einsatzmöglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt.

Aber auch als Heilpflanze hat der Bärlauch ein großes Wirkungsspektrum. Er wirkt stärkend auf den Stoffwechsel und die Verdauung und nicht umsonst erscheinen die Blätter so früh: sie können Frühjahrsmüdigkeit vertreiben und den Körper von Winterschlacken befreien. Ihren Namen verdankt die Pflanze den Bären. Sie bringt ihnen nach einem langen Winterschlaf neue „Bären-„kräfte! Bärlauch ist besonders reich an Vit.C, Eisen und ätherischen Ölen. Er wikt appetitanregend und stimulierend auf die Verdauungsäfte durch Senfölglykoside. Bärlauch ist ein großer Blutreiniger und er kann die Blutgefäße vor Arteriosklerose schützen.

Bärlauch eigenet sich am besten als frische Pflanze. Verwendet werden die Blätter. Auch die Knospen kann man z.B. als Kapern einlegen oder im frischen Salat verwenden. Zu beachten ist allerdings, dass auch bei großen Beständen etwas Zurückhaltung geboten ist. Man sollte von einer Blattrosette 2/3 stehen lassen.

Außerdem sollte man den Bärlauch nicht verwechseln mit Maiglöckchen, Herbstzeitlose oder Aronstab. Erkundigen Sie sich über die Unterscheidungsmerkmale. Der Knoblauchgeruch ist hierbei entscheidend.

Bei chronischen Krankheiten wie Arteriosklerose und Bluthochdruck kann man selber eine Tinktur herstellen oder diese fertig im Handel kaufen. Die Tinktur kann im Rahmen einer Ausleitungstherapie eingesetzt werden, denn sie regt vor allem die Ausscheidung über die Nieren an.










BEHANDLUNGSKOSTEN

AKTUELL-BehandlungskostenPosted by Anne van den Haak Wed, January 18, 2017 14:00:03

Homöopathische Erstanamnese (Dauer 1,5 bis 2 Std.): Erwachsene: 150,00 €, Kinder: 100,00 €
Für Studenten, Auszubildende und Hartz IV-Empfänger ist eine Ermässigung, bzw.Ratenzahlung nach individueller Absprache möglich.
Folgekonsultationen in der homöopathischen Behandlung je nach Dauer in der Regel 1/2 Std: 30,00 €, ansonsten pauschal: 50,00 €/Std.
Biographische Gesprächstherapie ("Beschreibung der Therapieangebote" in PDF-Format, siehe Webseite!): 50,00 €/Std.
Alle anderen naturheilkundlichen Behandlungen: pauschal. 50,00 €/Std.



Die Kosten werden von den meisten Privatkassen übernommen. Es gibt allerdings verschiedene Erstattungstarife. Andere Krankenkassen erstatten Heilpraktikerkosten i.d.R. nicht, bei den meisten gibt es aber mittlerweile die Möglichkeit, eine Zusatzversicherung für Heilpraktikerkosten abzuschliessen.






Winter-Zeit der Infekte

AKTUELL-Inspiration JahreszeitPosted by Anne van den Haak Mon, January 09, 2017 09:58:14

Der Winter

Das Feld ist kahl, auf ferner Höhe glänzet

Der blaue Himmel nur, und wie die Pfade gehen,

Erscheinet die Natur, als Einerlei, das Wehen

Ist frisch, und die Natur von Helle nur umkränzet.

Der Erde Stund ist sichtbar von dem Himmel

Den ganzen Tag, in heller Nacht umgeben,

Wenn hoch erscheint von Sternen das Gewimmel,

Und geistiger das weit gedehnte Leben.

Friedrich Hölderlin (1770-1843)


So schön und majestätisch der Winter auch sein mag, Kälte und Nässe setzen unser Organismus auch zu und Winterzeit ist denn auch die Zeit der Erkältungen oder gar der Grippe.
Erst mal kein Grund zur Panik. Vielleicht brauchen wir eine kurze Auszeit und ein gesundes Immunsystem kann durchaus mit lästigen Viren und Bakterien fertig werden, vorausgesetzt wir verhalten uns vernünftig und Schnupfen, Husten & co als Hinweis verstehen unser Körper Ruhe und Wärme zu geben. Wenn man sich auf eine Grippewelle "treiben" lassen kann und darf, stellt man danach oft erstaunt fest, wie frisch und "gesäubert" man sich fühlt. Tatsächlich kann der Körper über Fieber, Schwitzen und Ruhe viele Toxine (Giftstoffe) ausscheiden, eine Art Ent-müllung also.

Heißt das man soll tatenlos bleiben?
Nein, es gibt viele Mittel in der Naturheilkunde, auch viele alt-modische Hausmittel, die man einsetzen kann um den Krankheitsprozess zu unterstützen, von der einfachen Zwiebel, über Rettichsirup und Apfelessig bis zu den vielen heilkundigen Kräutertees.

Auch in der Homöopathie gibt es verschiedene Mittel, die bei entsprechenden Symptomen eingesetzt werden können.
Einige Grippemittel hier in Kurzfassung vorgestellt:

Belladonna
und Aconitum sind zwei Mittel, die man bei hohem Fieber (ab 39,5°) einsetzen kann. Das Fieber kommt typischerweise plötzlich, aus heiterem Himmel und ist gleich sehr hoch. Man fühlt sich richtig krank, nichts geht mehr. Während beim Belladonna-Fieber die Haut eher heiß und feucht ist, ist sie beim Aconit-Fieber trocken und blaß.
Auch der Gemütszustand kann ein Hinweis sein für das eine oder andere Mittel: Der Mensch, der Aconit braucht wird voller Angst und Unruhe sein, vielleicht sogar meinen sterben zu müssen. Der Belladonna-Kranke halluziniert im Fieberdelir.
Die Ursache des Fiebers ist bei Aconit häufig ein kalter (Ost)wind, bei Belladonna eine Abkühlung nach Hitze, z.B. im Frühjahr, nachdem man die erste Sonne genossen hat und nicht zeitig genug mitbekommen hat, wie sehr es sich schon abgekühlt hat am Nachmittag.

Gelsemium
könnte angezeigt sein, wenn vor allem eine allgemeine Schwäche und Zittrigkeit im Vordergrund steht. Die Muskeln sind schwach, man kann sich kaum auf die Beine halten und möchte sich nur noch hinlegen. Schüttelfrost und Zähneklappern lassen schleichend ein Fieber aufkommen, welches in den Bereich 39°-39,5° hochsteigen kann und mit Nacken- und Kopfschmerzen einhergehen.

Eupatorium perfoliatum kann indiziert sein, wenn Gliederschmerzen im Vordergrund stehen. Alle Glieder fühlen sich wie zerschlagen an. Auch Kopfschmerzen treten hier auf.

Ferrum phosphoricum wird benötigt bei eher niedrigem Fieber (38°-38,5°), wobei die Betroffenen zwar eindeutig krank sind, aber trotzdem das Bett verlassen können und das ein oder andere erledigen. Auch Personen die generell abwehrgeschwächt sind oder von zarter Konstitution können häufig von diesem Mittel profitieren.

Bryonia kann bei einer Grippe, die mit Gliederschmerzen und häufig mit einem starken, hohlen Husten einhergeht indiziert sein . Die Betroffenen müssen vor lauter Schmerzen beim Husten die Brust halten. Vom Gemüt her sind sie eventuell gereizt und wollen alleine gelassen werden. Sie brauchen ihre Ruhe. Auffallend ist ein starker Durst, wobei sie dazu neigen das Glas in einem Zug leer zu trinken.


Dies sind nur einige Mittel, die eingesetzt werden können. Homöopathisch arbeitende Heilpraktiker(innen) werden Sie gerne über weitere Möglichkeiten beraten.
Bei länger anhaltenden oder komplizierten Verläufen sollte man allerdings nicht selber experimentieren, sondern sich sofort einem Heilpraktiker oder Arzt zuwenden.
Auch bei Kindern, chronisch Kranken und älteren Leuten ist eine fachkundige Hilfe notwendig.